Stellungnahme zum Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine

Als Landtagskandidatin der SPD Münster bin ich wie alle Münsteranerinnen und Münsteraner entsetzt über diesen Angriffskrieg Putins und stehe solidarisch zu allen Ukrainer*innen, aber auch allen Russ*innen, die unter diesem Aggressor leiden müssen. Meine Gedanken sind bei den Familien, die flüchten müssen und alles in diesem Moment verlieren, um sich zu retten und auf eine Flucht begeben, die sie in große Angst und Unsicherheit führt. Eine solche Situation in Europa nochmals erleben zu müssen ist für mich absolut unvorstellbar und ich fordere Putin auf, sofort die Kampfhandlungen zu unterlassen und seine Truppen aus der Ukraine zurück zu ziehen!

Wichtig ist mir hier den Bürger*innen zu danken, die sofort Hilfe für die Flüchtenden angeboten haben und sich auf den Weg machen, Menschen mit vielfältigen Dingen zu helfen, oder sie sogar aus der Ukraine abzuholen. Der Solidarität dieser Bürger*innen möchte ich meine herzlichsten Dank aussprechen.

Auf uns in NRW kommen Herausforderungen zu, die wir jetzt gemeinsam Seite an Seite stemmen müssen. Menschen, die bisher schon unter den hohen Energiepreisen leiden, müssen wir mit sozialen Hilfsangeboten zur Seite stehen, wir müssen die Möglichkeit bei den Stadtwerken erhöhen, individuell auf die Situation der Menschen einzugehen und nicht nur eine Gewinnerzielung im Vordergrund der Aktivitäten sehen. Zudem ist die Sorge groß, dass durch die steigenden Gas und Ölpreise Arbeitsplätze verlogen gehen, dass Menschen die bisher ohnehin schon in prekären Arbeitsverhältnissen tätig waren, jetzt noch mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Deshalb appelliere ich an die Unternehmer*innen in NRW in diesen schweren Zeiten, an die Situation der Mitarbeiter*innen zu denken, und diese aufgrund hoher Energiekosten nicht durch einen Kostenminimierungsfaktor zu entlassen, sondern den Mitarbeiter*innen Sicherheiten im Unternehmen zu bieten. Den eins ist auch klar: niemand sollte unter diesem furchtbaren Krieg leiden, weder in der Ukraine noch in NRW.