Sandra Beer zu Besuch in der „AWO Kita am Lubinring“

„Während der Pandemie war unsere Kita nicht einen Tag geschlossen“, berichtet Marion Krampe, während sie unsere Landtagskandidatin Sandra Beer durch die schön eingerichteten Räume der AWO Kita am Lubinring führt und ihr alles zeigt. „Wir hätten uns jedoch gewünscht, dass auch unsere schwierige Situation stärker wahrgenommen worden wäre“.

Sandra war gerade deswegen sehr dankbar, die Gelegenheit zu bekommen, die AWO Kita besuchen zu können. Mit Marion Krampe, der Leiterin der Kita, sowie Markus Wallmeier, dem Leiter des Bereichs Kinder und Familie der AWO Münsterland-Recklinghausen, führte sie dort ein interessantes Gespräch zur aktuellen Situation vor Ort und in vielen anderen Kitas der Region.

Frau Krampe berichtet, dass sie mit ihrem Team derzeit 31 Kinder betreut. Um den Kindern eine umfangreiche Betreuung bieten zu können, sei ihre personelle Ausstattung derzeit jedoch schon grenzwertig. „Dabei sieht es bei uns eigentlich noch gut aus im Vergleich mit anderen Einrichtungen. Doch auch wir fragen uns: Wie sollen wir eine Randzeitenbetreuung bieten können?“ Dabei geht es nicht nur darum, Eltern entlasten zu können, die im Job stehen, sondern einfach auch um die Bildung der Kinder, die in der Kita ihren Anfang nimmt.

Dafür würden jedoch mehr Erzieher*innen benötigt. Und dazu müsse der Job attraktiver werden, finden sowohl Krampe als auch Wallmeier. Auf die derzeitige PIA-Ausbildung gibt es zu wenige Bewerber*innen. „Angehenden Erzieher*innen fehlt es an Möglichkeiten, in verschiedene Einrichtungen hineinzuschauen. Damit könnten sie sich später im Job auch einmal verändern. Und das wollen viele“, so Markus Wallmeier, der insgesamt 83 Kitas in der Region betreut. Marion Krampe ergänzt: „Auch das Thema Work-Life-Balance hat für angehende Erzieher*innen eine andere Bedeutung als früher“.

Sandra Beer hat aufmerksam zugehört und wird als Landtagsabgeordnete genau da ansetzen, um für eine bessere personelle Ausstattung der Kitas zu sorgen. Sie ist sehr dankbar dafür, Eindrücke aus erster Hand erhalten zu haben. Beim abschließenden Rundgang wurden auch eigene Erinnerungen an die frühe Elternzeit wach: „Kinder probieren in der Kita oft ganz neue Dinge aus. Das war für mich eine interessante Erfahrung als junge Mutter“.

Sandra möchte auch in Zukunft weiterhin im engen Kontakt mit den Kitas bleiben und freut sich sehr über den direkten Draht zu Marion Krampe und Markus Wallmeier als kompetente Ansprechpartner*innen der AWO.